Schelmenmarktheft 2022

20 Alle Stationen ihres künstlerischen Wirkens zu be- schreiben, würde Seiten füllen. Jedoch gehört es zur Beschreibung von Helga Schneevogl, einige ihrer großartigen Ausstellungen und Arbeiten zu erwäh- nen. Diese begannen mit der Ausstellung der Hobby- künstler anlässlich des Schelmenmarktes 1974. Im Jahr 1977 dann hatte sie ihre erste eigene Ausstellung in der Kreissparkasse Gelnhausen. Weitere Ausstellungen folgten. 1980 begann Helga Schneevogl mit der Aus- malung des Treppenhauses in der Behindertenschule in Altenhaßlau in naiver Großflächenmalerei. Diese Arbeit beendete sie 1989. Viele weitere Ausstellun- gen ihrer Kunstwerke schlossen sich an. So unter an- derem die Teilnahme an der Ausstellung der Evange- lischen Kirche von Kurhessen Waldeck in Kassel oder der Peterskirche Gelnhausen im Wandel der Jahrhun- derte. Für die Stadt Maintal malte sie Motive für alle vier Stadtteile. Nicht vergessen dürfen wir ihre Illustrationen anlässlich der Kinder-Ju- gend-Buchwoche im Jahr 1992 zum Thema „Gockel-Hinkel-Gackeleia“ in der Gelnhäu- ser Synagoge. Zum Hessentag 1996 konnte man Helga Schneevogls „Historische Fanta- sien“ zum Thema Gelnhausen im Mittelalter bewundern. Zu erwähnen sei auch noch ihre Ausstellung zusammen mit Anette Groth in der Kulturherberge in Gelnhausen. Nach dem beeindruckenden Gespräch mit Helga Schneevogl bleibt nur für mich per- sönlich festzustellen, dass ich einer außer- gewöhnlichen Künstlerin zuhören durfte. In diesem Gespräch kam ihre volle Begeisterung für die Malerei zum Aus- druck. Nach meiner Frage, was ihre schönsten Aufga- ben waren, sagte sie nur: Malen ist für mich immer wieder eine neue Heraus- forderung. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Das Interview mit Helga Schneevogl führte Erhard Bartel

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