Schelmenmarktheft 2022
50 Albrecht „Jim“ Plaßmann Ein schelmisches Allroundtalent Albrecht „Jim“ Plaßmann wurde am 14. Mai 1948 im oberfrän- kischen Kulmbach geboren und verbrachte dort seine Kindheit mit seinen Eltern Hilla und Georg Plaßmann, welche dort eine eigene Metzgerei und ein „Affen-Café“, welches tatsächlich exotische Tiere wie Affen und Papageien beheimatete, be- trieben. Nach der Grundschulzeit verschlug es die Familie Plaß- mann Anfang der 1960er Jahre nach Gründau-Rothenbergen, wo sie an der Frankfurter Straße das Hotel „Haus Plaßmann“ eröffneten. Dieses ist einigen alten Schelmen noch ein Begriff, schließlich wurde hier so manche Fastnachts-Veranstaltung ge- feiert, bevor die Jahnhalle in Gelnhausen erbaut wurde. Als kleiner Junge beobachtete Jim des Öfteren heimlich das närrische Treiben. So entdeckte er nicht nur seinen Gefallen an der fünften Jahreszeit, sondern vor allem seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Diese konnte er in seiner weiteren Jugend im Internat Schlüchtern und in den Beruflichen Schulen Geln- hausen austesten. Jedoch nicht zur Freude von seinen damali- gen Lehrern, die er gerne auf Schulfesten auf offener Bühne spontan parodierte. Aus dieser Zeit entstand auch sein Spitz- name Jim, nach einer Theateraufführung „Jimmy das Gummip- ferd“ – wobei er es bis heute offenließ, welche Rolle er dabei genau spielte. Albrecht „Jim“ Plaßmann * 14. Mai 1948 – † 06.02.2016 Albrecht „Jim“ Plaßmann in der Rolle des Kaisers Friedrich Barbarossa im von ihm verfassten Theaterstück „Der Reichstag von 1180“, das heute noch alle 5 Jahre von Mitgliedern der Schelme sowie Mitgliedern aus befreundeten Vereinen aufgeführt wird Plaßmann mit seinem Enkel Maximilian Bohlender auf dem Schelmenmarkt Werbung für das Stadtfest: Teilnahme am Hessentagsumzug 07. Juli 1996
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