Schelmenmarktheft 2023
54 Aufgrund des eindringenden Regenwassers und des Pflan- zenbefalls, wurde 1995 das THW Gelnhausen beauftragt, ein Schutzdach auf der Turmspitze zu errichten. Hier zahlte sich aus, dass unter anderem auch die Holzbearbeitung den ehren- amtlichen Helferinnen und Helfern vermittelt wird. Jedoch war diese Konstruktion nicht für die Ewigkeit erdacht und auch das von unten herauf wachsende Efeu setzte über die Jahre erneut der Substanz des Turmes zu. Das dieser Zustand so nicht haltbar ist, war nicht nur der Stadtverwaltung bewusst, sondern wurde bei einer Wanderung mit Picknick am Fuß des Warturmes, auf Einladung des Ver- kehrsvereines am 11.08.2019, intensiv besprochen. Und so wurde dann auch schnell und ohne viel Bürokratie Werkzeug in die Hand genommen und die Sanierung des Turmes begann. Hierbei wurde nicht nur eine stabile Stahltreppe mit Podest oben eingebaut, es wurde auch eine beschädigte Turmzinne in- stand gesetzt. Der Eingang wurde neu angelegt und mit Trep- penstufen und Geländer versehen. Auch auf die Abführung des Regenwassers wurde Wert gelegt und so ist unter dem Turm eine Sickergrube eingerichtet worden. Der Blick vom Warturm 2022. Ohne Blattwerk kann man erahnen, wie weit man schauen konnte. Hier hat sich die Natur durch gesetzt. Das THW Gelnhausen beim Bau des Übergangsdaches (Quelle: THW Gelnhausen) Der Artikel in der GNZ vom 15.08.2019 Das Übergangsdach im Jahr 2022 vor der Demontage
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